Geschichte

Schon in früheren Zeiten gab es den wesentlichen Unterschied zwischen den Behandlungsmethoden der Russischen Psychiatrie und der aus Westeuropa. Die Behandlungsansätze in Russland basierten auf der menschlichen und fürsorglichen Haltung der Menschen mit psychischen Problemen, die westeuropäischen Länder hingegen verfolgten und vernichteten geistig behinderten Menschen.

Seit vielen Jahren wurde die geistige Gesundheitsfürsorge vernachlässigt. Die psychisch kranken und geistig behinderten Menschen erhielten nicht die Voraussetzungen, um ihre Gesundheit zu verbessern.

Am Ende des 16. Jahrhunderts erzielte die klinische Neurowissenschaften verbreitete Anerkennung und wurde als der neue Zweig der Medizin anerkannt.

Heutzutage zählt die Neurowissenschaft zu einen der am schnellsten wachsenden und gefragten Medizinzweigen. Nach einer Statistik von 2016 sind die psychischen Erkrankungen unter alle Erkrankungen auf dem dritten Platz. Über 500 psychiatrischen Kliniken und 2000 psychoneurologischen Einrichtungen wurden in Russland gebaut um dafür Sorge zu tragen. 

Russische Medizin bietet eine hochwertige psychiatrische und psychosoziale Versorgung. Der Grund dafür ist ein bedeutender wissenschaftlicher Beitrag zur psychiatrischen Forschung, den durch russischen bedeutenden Wissenschaftler geleistet war. 

Psychologie und Psychiatrie in Russland standen seit Ende des 19. Jahrhunderts im Zeichen eines naturwissenschaftlichen Verständnisses psychischer Prozesse, für das die Namen Alexander Luria, Wladimir Bechterew und Iwan Pawlow stehen.

Luria

Der bedeutende russische Neuropsychologe Alexander Luria gilt als einer der Begründer der Neuropsychologie. Er untersuchte die Auswirkungen von Hirnschäden auf kognitive Prozesse. Lurija formulierte im Einklang mit Wygotski eine „Theorie der dynamischen Lokalisation psychischer Funktionen“.

Pawlow

I.P. Pawlow entwickelte das Wissen über die Struktur und Funktion des Gehirns und erarbeitete wichtige Grundlagen für die Verhaltensforschung. Er war einer der Ersten, der die Entwicklung der Neurowissenschaft unterstützt hat.

 

Bechterew

V.M. Bechterew beschäftigte sich mit der Neuropsychiatrie. Seine Leistungen in den Entwicklungsproblemen der Geisteskrankheiten wurden auf seinen umfangreichen Kenntnisstand im Bereich der anatomischen und physiologischen Muster der Gehirnaktivität zurückgeführt werden.

 

Er schaffte es, die Tradition der" reinen Psychologie" in der Analyse von psychischen Störungen, die Art ihrer Herkunft zu überwinden und die Entwicklung dieses Problems auf der materialistischen Boden vorzubereiten. Der Hauptgrund von psychischen Störungen ist es vor allem die Veränderungen in der Aktivität des Nervensystems und des Gehirns, die entweder traumatischer Natur sein können, oder genetisch bedingt sind.

Das ist natürlich keine vollständige Liste der eminenten russischen Neurowissenschaftlern, sondern eine kurze Einführung in ihre wissenschaftlichen Entdeckungen. Erwähnenswert ist, dass viele Neuro-Disziplinen weltweit auf ihre therapeutischen Theorien und Konzepte zugrunde gelegt wurden. MMHC Spezialisten nutzen und entwickeln diese medizinische Ansätze weiter.